Der kleine Michi im großen Australien

 
01Juni
2013

Findet Nemo (ohne Happy End)

In Cairns angekommen, war ich erstmal sau müde, weil so ein Skydive echt erschöpft macht! Also habe ich nicht mehr viel gemacht. Am nächsten Tag bin ich dann ein bisschen rumgelafen und habe meine halbe Whitsunday-Gruppe gesehen! Cairns ist recht schön. Es tat gut, mal wieder in einer größeren Stadt umherzulaufen. Es gibt keinen Aldi und keinen 7eleven, aber dafür eine echt schöne Lagune! Die ist zu 100% Krokodil-sicher :) Das ist jetzt nämlich das Problem in North Queensland! Dann haben ich mich wieder mit Sophie, Justine und Peter getroffen, musste aber bald ins Bett, weil am nächsten Tag mein Schnorcheltripp anstand.
Am Freitag morgen ging es los zum Great Barrier Reef. Natürlich wollte ich nach meiner enttäuschenden Suche bei den Whitsunday Islands diesmal Nemo und Dory finden. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber auch diesmal wurde ich enttäuscht. Fast jeder hat Nemo gesehen, aber ich nicht :( Aber nichtsdestotrotz war es sehr schön! Das Riff ist echt „GREAT“. Viele verschiedene und bunte Korallen, auch unbekannte wunderschöne Fische, die nicht in einer dummen Anemone leben, die ich nirgends finden konnte UND DREI SCHILDKRÖTEN :), welche mein Highlight waren! Ich habe zwar schon welche in Western Australia gesehen, aber ich glaube, Schildkröten sehen immer wieder auf's neue majestätisch und elegant aus! Diesesmal konnte ich es sogar auf Fotos festhalten! Allerdings spinnt meine Kamera seit diesem Tag :( Es ist wohl trotz der Wasserfeste etwas Wasser eingedrungen. Ich konnte auf einmal den Unterwassermodus nicht mehr wechseln und musste nach jedem Bild die Kamera ausschalten, bevor ich das nächste schießen konnte. Außerdem konnte ich keine Bilder mehr löschen oder auf der Kamera direkt anschauen. Sehr seltsam, weil sonst alles funktionierte und auch die Speicherkarte völlig unbeschädigt ist. Nach einem Tag in Reis, war ich so unglaublich froh, als alles wieder ging und ich in den normalen Modus wechseln konnte! Aber dummerweise sind mittlerweile die genau gleichen Fehler wieder aufgetreten. Es ist so ärgerlich, dass die Kamera erst 2 Monate alt ist! In Sydney muss ich unbeding versuchen sie umzutauschen.
Nach einem halbwegs schönen und halbwegs enttäuschenden Tag gab es Sophies gute Spaghetti Carbonara und endlich auch mal wieder Goon. Danach gingen wir in ein Irish Pub, aber dann auch bald schon jeder in sein Hostel. Da ich aber noch nicht schlafen wollte, setzte ich mich zu ein paar anderen an den Tisch, leider waren es aber durchweg französisch sprechende Leute -.- War trotzdem noch lustig!

29Mai
2013

Mission gescheitert?

Mein nächster Stopp war Mission Beach. Hier gab es für mich genau einen Grund anzuhalten: meinen SKYDIVE! Also einem Tandemsprung. Da es allerdings an meinem eigentlichen Termin, dem 29. regnen sollte, verschob ich meinen Termin auf den 28. Ich war den ganzen Tag bereit, aber der Skydive wurde wegen zu starkem Wind gecancelt. Der Tag war trotzdem nicht fürn Arsch, weil Sophie, Justine und Peter kamen, mit denen ich ein exotisches Früchte-Essen hatte. Ich war teilweise echt erstaunt, was es alles gibt! Mein absoluter Favorit war Abiu. Diese Frucht schmeckt voll nach Karamell! Auf dem Rückweg haben wir am Strand dann noch Kokosnüsse aufgesammelt. Am Nachmittag ging es dann mit Sophie zum Wallaby- und Cossowary-Walk. Der Walk bestand darin, dass wir zu einer Wiese gefahren sind, um Wallabies zu sehen und danach zu einem Lookout. Überraschender Weise haben wir dabei keine Cossowaries (große Vögel, ähnlich wie Emus nur mit blau und rot am Kopf und einer Art Horn auf dem Kopf) entdeckt :D Zum Glück hat sich am nächsten Morgen einer vor unserer Hostelküche blicken lassen!
Da ich ja am Vortag nicht Skydiven konnte, musste ich meinen Termin verschieben, habe aber nur noch einen um 12:30 bekommen. Dennoch bin ich um 6 aufgestanden, da es hieß, wenn um 7 schon in Platz frei wird, kann ich springen. Um 7 hieß es aber wie am Vortag, dass wir bis 8 warten müssen, da der Wind an der Grenze zu „zu stark“ war. Um 8 hieß es halb 10, um halb 10: 12. Darauf dachte ich, dass es eh nichts mehr wird und als es dann geregnet hat, habe ich meinen Greyhound auf 10:55 verschoben und meinen Skydive gecancelt und auf Cairns verlegt. Um halb 11 war ich dann fertig und mit meinen Sachen an der Bushaltestelle. Der Bus kam zum Glück zu spät, da um 11 Cath (die Kanadierin von Airlie Beach) zur Bushalte gerannt kam und meinte „Michael, we Skydive!!!“ Als ich nämlich schon weg war, kam ein Anruf, dass es doch klappt. Ich bin also zurück zum Hostel gerannt, habe meinen Greyhound umgebucht und bei Skydive Australia angerufen, weil ich ja keinen Termin mehr hatte. Die meinten, dass es OK ist, wenn ich in 10 Minuten fertig bin. Nach diesen 10 Minuten kam dann der Bus und holte uns ab. Wir mussten uns beeilen, da wir gegen das Wetter arbeiteten und haben einfach nur alles unterschrieben :D Justine und ich waren die einzigen, die ihre Fotos und Videos nicht mit einer Handcam, sondern mit einer dritten Person wollten, damit man alles sieht. Zuerst hieß es, dass wir nicht ins gleiche Flugzeug können, weil pro Flugzeug nur ein Kameramann mit kann. Dann haben sie sieh aber doch umentschieden und gleich beide ins gleiche Flugzeug gesteckt, nämlich ins erste :) Wir waren also 7 Skydiver im ersten Flugzeug. Wie wir im Nachhinein feststellen durften waren wir auch die einzigen an diesem Tag. Also habe ich ohne Termin vor allen anderen springen dürfen :) und dann auch noch mit Justine und Cath! Nur Leute aus unserem Hostel hatten an diesem Tag Glück :)
Aber das wichtigste: der Sprung! Ich war an zweiter Stelle. Nachdem wir 14000 Fuß (4,3km) über der Erde waren, hieß es für Cath „byebye“. Sie war die erste und ich der zweite. Nach ihr wollte ich aber gar nicht mehr raus! Es war wie ein Sprung ins Leere! Da es aber Zackzack ging, ging es gleich an die Kante, dann wurde mein Kopf nach hinten gezogen, weil ich alle Schritte vergessen habe :D und dann ging es ab nach unten! Ab der ersten Sekunde habe ich es so genoßen!! Es war das allerbeste Gefühl aller Zeiten, einfach so zu fallen! Ab durch die Wolken und dann mit einer mega Aussicht 5 Minuten (gefühlte 10 Sekunden) später am Strand zu landen. Justine und ich waren die glücklichsten Menschen auf der Welt!
Mein Video ist echt spitze geworden :) War zwar unverschämt teuer, aber das war es definitiv wert! So viel Glück wie ich an diesem Tag haben glaub ich echt wenige. Es war so toll!
Am Abend musste ich dann meinen letzten Greyhound nach Cairns nehmen. Auch der war zu spät, was mir nun aber recht egal war!

27Mai
2013

Whitsunday Islands!

Als ich an der Anlegestelle war, waren erstmal nur Franzosen da, die mit mir auf die New Horizon gehen würden. Nach und nach kamen dann noch andere Leute an, unter anderem auch zwei Mädels, die ich schon in Byron Bay kennengelernt habe :D Wie wir im Nachhinein festgestellt haben, kam eine der beiden, Janina, eine Woche vor mir in Sydney an. Mit der gleichen Organisation, im gleichen Hostel und in der Anfangsgruppe von Amon, den ich in Perth kennengelernt habe. Und nun ein halbes Jahr später waren wir also auf dem gleichen kleinen Segelboot! Bis wir an den Whitsundays waren, war der Tag auch schon fast vorbei. Wir gingen schnorcheln und dann gab es Dinner. Danach tranken alle etwas Goon und die Crewmitglieder sagten, man könnte einen Dive (Tauchgang) beim Karaoke gewinnen. Janina und ich haben zwei Lieder zusammen gesungen und wurden erster und dritter. Also konnten wir am nächsten Morgen tauchen! Für 30 statt 60$. Es war komisch, durch dieses Mundstück zu atmen und so 10m unter Wasser ist man schon etwas eingeschüchtert. Janina musste abbrechen, weil der Druck auf ihren Ohren zu groß wurde, also bekam ich den kompletten Tauchgang umsonst :) Nemo habe ich allerdings weder hier, noch beim anschließenden Schnorcheln gesehen :/
Als nächstes ging es zum weltberühmten Whitehaven Beach. Zuerst ging es einen Weg hoch zum Lookout. Und dieser Lookout kann sich so dermaßen Lookout nennen! Ich hatte die allerbeste Aussicht ever!! Es war der Wahnsinn. Zum Glück war perfektes Wetter und der Wasserstand war auch genau richtig. Danach wollten wir natürlich auch an diesen perfekten Strand!
Allerdings hat es hier nach faulen Eiern gestunken (ich denke wegen den Krabben), was aber nicht sonderlich gestört hat, weil es so schön war! Ich war so glücklich und bin erstmal rumgelaufen. Die von oben so harmlos aussehenden „Bächlein“ durch die ich gegangen bin, waren gar nicht so harmlos! In einem war sie Strömung sooo stark und es wurde immer tiefer, aber irgendwie fand ich das lustig, weil ich so froh war, an diesem Ort zu sein :D Nach einer ausgiebigen Fotosession polierte ich mir meine Zähne mit dem Sand, der (wenn ich mich richtig erinnere) aus über 90% Silikat besteht. Zurück bei meiner Gruppe, machten wir noch schöne Gruppenbilder und dann wurde ich noch in den Sand eingebuddelt. Nach ungefähr 3 Stunden Whitehaven Beach kam dann leider das kleine Boot, um uns auf's große Boot zu befördern. Dort angekommen, segelten wir in einen schönen Sonnenuntergang und nach einer geschätzten Tonne Spaghetti spielten wir ein paar mehr und weniger lustige Spielchen. Leider war unser Team auf Platz 4 von 4, aber als wir den Preis hörten, war mir das recht egal, da es nichts gab.

Am letzten Tag hieß es noch einmal erfolglos nach Nemo zu suchen. Die Rückfahrt nach Airlie Beach war dann weniger schön, da sich in meinem Bauch Goon vom Vorabend, Hot Dogs und Salzwasser mischten. Dennoch wurde alles drin behalten und ich konnte am Abend dieses Tages wohlgesonnen zu einer kostenlosen Didgeridoo-Stunde, bevor es auf die After-Party ging.
Die anderen Tage in Airlie Beach verbrachte ich mit ein paar alten bekannten. Sophie und Justine von Fraser Island kamen nach Airlie Beach und hier lernte ich auch ihren Travel mate kennen, der nicht mit auf Fraser war. Außerdem kamen noch 2 Mädels, die ich in Port Macquarie und Byron Bay getroffen hab. Mit ihnen war ich an meinem letzten Abend noch weg, aber leider nicht so lang, weil mein Bus schon um SIEBEN am nächsten Morgen kam. Ich war aber auch froh, aus Airlie Beach wegzukommen, weil alles so teuer war und weil es nicht viel gab, außer einer Straße, auf der sie gerade Roadwork betrieben haben.

22Mai
2013

Nur einen Platz im Nachtbus

Nach Rainbow Beach führte es mich nach Bundaberg. Hier konnte ich leider kein Hostel finden, da wegen vorhandener Arbeit alles restlos ausgebucht war. Dennoch wollte ich einen Stopp einlegen, weil Vinc, Tim und Nino gerade da waren. Um 10 vor 5 kam ich in Bundaberg an, wusste aber überhaupt nicht wohin. Die erste Frau, de ich nach dem Weg gefragt hab, meinte es geht eine halbe Stunde bis ich an dem Hostel bin, also hat sie mir einen Lift angeboten. Also war ich um 5 da und konnte endlich mal wieder ein paar Villingendorfer sehen :) Leider hatten wir nicht viel Zeit, weil ich um kurz vor 7 schon meinen Rückweg zur Bushaltestelle beginnen musste. Nachdem wir ein bisschen geredet haben, bekam ich endlich mal wieder einen guten Haarschnitt aus dem Hause Sciammacca. Mit meiner neuen Frisur ging es dann völlig bepackt eine halbe Stunde durch Bundaberg, wo ich zum Glück die richtige Bushaltestelle gefunden habe und meinen Nachtbus nach Airlie Beach besteigen konnte. Leider hatte ich aber nur 2 von 12 Stunden einen Doppelplatz, also konnte ich so gut wie gar nicht schlafen -.-
In Airlie Beach angekommen, habe ich auf dem Weg zum Hostel eine Kanadierin kennengelernt, die zufällig am gleichen Tag wie ich ihren Skydive gebucht hat. Das war schon die zweite, da eine Freundin von Fraser Island, Justine, ihren Skydive auch zufällig am gleichen Tag eingebucht hat! Nach einem kleinen Nickerchen ging es dann in Airlie Beach's überteuerten Laden und zum Reisebüro, wo ich mich für meinen Segeltrip anmelden musste, denn am nöächsten Tag ging es für mich los auf die Whitsunday Islands!

20Mai
2013

Der Name ist Programm!

In Rainbow Beach angekommen, verstand ich schnell: dieser Ort hat nicht viel mehr als den Strand, was aber auch genügt! Seinen Namen verdankt der Ort der 7 verschiedenen Sandfarben, die sich an den Dünen in beliebiger Reihenfolge anordnen. Der Strand selbst ist zwar normal braun, aber an den Dünen selbst findet man von dunkel braun bis weiß fast jeden Farbton über rot, orange bis hin zu gelb. Und auch ohne diese verschiedenen Farben wäre der Strand toll genug. Von meinem Hostel aus wurde ein Sunset Walk angeboten, bei dem es auf eine riesen Sanddüne ging. Hier konnten wir auch Sandboarden und die besten Bilder schießen! Da ich hier an der Ostküste moomentan jeden Tag mindestens 1 bekanntes Gesicht treffe, haben sich auch schnell 7 Leute zum kochen gefunden. Da einer davon ein Hobbykoch ist, wurden meine Geschmacksnerven richtig verwöhnt!
Am nächsten Morgen wollte ich den Sonnenaufgang sehen, habe aber mal wieder verschlafen. Ab 7 konnte ich aber trotzdem nicht mehr einschlafen, weil ich dummerweise das billigste Zimmer gebucht habe, was mehr einem großen Zelt ähnelt und in der Nacht arschkalt wird!! Immerhin habe ich das Frühstück miterlebt, was mal wieder aus Toast, Erdnussbutter und Marmelade bestand. Auch das hier sehr beliebte Vegemite habe ich ein zweites Mal, dieses Mal dünn aufgetragen aber es schmeckt einfach SCHEIS*E! Nie wieder! Dann ging es nochmal an den Strand zum bunten Sand. Hier versuchte ich, meine künstliche Ader herauszulassen und machte zwei 'Sandbilder'. Eines davon will mein Hostel jetzt auf seiner Internetseite veröffentlichen :) (Autogramme gibt's später).

19Mai
2013

Auf Sand gebaut

In Noosa angekommen, ging es sofort am nächsten Tag auf Sand basierende Insel überhaupt - Fraser Island. Den Namen hat sie deshalb, weil sie eine Insel ist ;)

Der erste Tag der Tour war richtig schön! Perfektes Wetter, coole 4WD-Safari-Jeeps und ein netter Tourguide warteten auf mich und meine Gruppe. Leider durfte ich nicht selbst versuchen, am Strand zu fahren, weil man dafür 21 sein musste, was ich beim buchen überhaupt nicht wusste. Ist vielleicht aber besser für die anderen gewesen :D Am Strand rumzudüsen ist aber auch als Beifahrer recht cool! Unser erster Stopp war das recht berühmte Schiffswrack, das in JENER NACHT an den Strand gespühlt wurde. Ganz in der Nähe führte ein kleiner klarer Bach (man konnte das Wasser trinken) in Richtung Meer. Ganz gechillt hat dieser uns zum Strand getrieben. Zurück im Auto haben wir dann auch die ersten Dingos (Wildhunde) gesehen. Einer davon hat eine an den Strand gespühlte Riesenschildkröte verspeist!!
Das nächste Ziel war eine riesige Sanddüne, an deren Fuß ein wunderschöner See liegt, in den man sich rollen konnte. Da meine neue Kamera nicht wasserscheu ist, wollte ich hier versuchen ein schönes Unterwasserbild zu schießen, was aufgrund meiner Unfähigkeit, meine Augen unter Wasser zu öffnen, gescheitert ist.
Geendet hat unser Tag mit ein paar Trinkspielen, wie das eben so üblich ist :)

Der zweite Tag dachte sich: "Ich muss scheiße werden" und benutzte dazu Wolken, die NIE die Sonne durchließen! Da der weltbekannte Lake McKenzie aber auch bei Regen schön ist, war es auch okay. Viel mehr als zwei Bushwalks waren aber leider nicht mehr drin, und wir fuhren etwas durchnässt zurück nach Noosa, wo unsere Tour mit gratis Essen und Alkohol bei der Afterparty endete.

Um meinen Kater loszuwerden, entschloss ich mich dazu, eine Wanderung zu machen. von Noosa's Mainbeach ging es an der Küste entlang zum Sunshine Beach. Es war richtig richtig schön und auch das Wetter war genial!
Der nächste Tag bestand zum Glück nur aus Sonne, Strand und Meer :) und Goon (leider)
Als ich nämlich am nächsten Tag den Bus nach Rainbow Beach erwischen musste, war mir nicht mehr ganz wohl und ich frag mich noch immer, wie ich es zum Bus geschafft habe :D

14Mai
2013

Ich hab keine Idee, wie ich ihn anders nennen soll: Brisbane

Und weiter ging die Reise in die Hauptstadt Queenslands – Brisbane! Elena war auch wieder zur gleichen Zeit am gleichen Ort und außerdem traf ich mich mit Jan (Janey) und Susi. Wir feierten in Jans Geburtstag rein. Diesmal gab es neben Goon auch Vodka, da Susis asiatischer Kumpel 3 Tage zuvor 1700$ im Casino gewonnen hat :) Am Tag darauf hieß es erstmal ausschlafen und dann hab ich Elena geholfen, ihr Eastcoast-Package zu buchen. Hier war aber das erste Angebot so gut, dass wir nicht mehr sonderlich was am Preis ändern konnten. Am selben Tag und auch am nächsten hab ich noch Brisbane erkundet. Es gibt viele Kunstwerke auf dem Weg durch die Stadt, noch mehr 7elevens und die senkrechten Straßen haben Männer-, die wagrechten Frauennamen :D Brisbane ist nicht so überfüllt, was recht angenehm ist und es gibt Free WiFi mitten in der Stadt und auch im schönen botanischen Garten. Was es nicht gibt ist ein Strand, da Brisbane nicht am Meer liegt. Also dachten sich die Stadtplaner 'bauen wir doch einen Strand'. Gesagt, getan: Auf der anderen Seite des Flusses gibt es einen künstlich angelegten Strand mit Palmen. Ob dieser eher schlecht oder recht ist, sei mal dahingestellt. Ich finde Brisbane stadtmäßig ein 'netter Versuch', nochmal hier halten würde ich allerdings nicht.

11Mai
2013

Para-para-paradise

Weiter führte mich der Greyhound nach Surfers Paradise. Von diesem Ort habe ich hauptsächlich schlechtes gehört, aber der Name hat mich einfach dazu gebracht, für 2 Nächte hinzufahren. Und ich muss sagen, ich finde diesen Ort richtig toll! Direkt nach dem Zentrum kommt ein ewig langer Strand und es gibt viele Shops und eigentlich alles was man so braucht :) Auch wenn ich hier alleine ankam, hab ich schon beim Essen zufälligerweise den Schweden getroffen, der mit uns nach Nimbin gefahren ist und auch so hatte ich schnell Kontakt und war dann noch mit den Hostelleuten feiern. Amnächsten Tag kam dann auch Elena (ich hab das Gefühl sie verfolgt mich). Leider wollten wir ein Bild unter dem Surfers Paradise Bogen machen und fragten die nächste Asiatin, ob sie uns helfen kann. Die Schlaufen an den Kameras völlig ignoriert machte sie Fotos und ließ Elenas teure Kamera fallen, worauf diese am Arsch war. Meine wäre Shocksicher gewesen, aber nein – sie lässt ihre fallen :/ Davor redeten wir noch von unserem nicht vorhandenen Glück, weil wir auch in Surfers Paradise recht schlechtes Wetter hatten. Dies durfte ich auch am nächsten Tag spüren. Da die Goldcoast bekannt für ihre 4 Themenparks ist, wollte ich zumindest einen davon erkunden – Dreamworld! Auch wenn ich nach dem Europapark und Phantasialand etwas enttäuscht war, war es trotzdem noch mit etwas Adrenalin verbunden und immerhin war ich zum ersten mal auf einem Free-Fall-Tower, bei dem man die Umgebung sah :) Außerdem war noch eine Art Zoo eingebaut mit Tigern und den üblichen australischen Gesellen.

09Mai
2013

Das Leben genießen! - hier: Byron Bay und Nimbin :)

Nach Coffs Harbour ging die Reise weiter nach Byron Bay. Ich habe schon viele gute Sachen über diesen Ort gehört und ich muss sagen, dass es mit Abstand ein Highlight meiner Reise war! Ich weiß nicht genau, was dieser Ort an sich hat, aber dort ist man fast nur glücklich! Die Leute sind hier einfach so gechillt und es gibt keine Hektik und nen großen Aldi :D Mein Hostel war 40 Sekunden vom Strand entfernt und ich war auch nicht lange alleine! Janina war auch zu dieser Zeit da und ich bin Abends immer zu ihrem Hostel, wo wir mit lustigen Leuten aus aller Welt lustige Trinkspiele spielten und danach meistens ins gegenüberliegene Cheeky Monkeys gewackelt sind, um den Abend auf zwei Tischen mit Bänken (→ 'Dancefloor') ausklingen zu lassen. Zum Glück gab es im Aldi eine Speicherkarte für 10 Dollar, also konnte ich auch wieder Bilder machen :)


Ein kleiner Ort namens Nimbin ist nicht weit von Byron Bay entfernt; und da hier alljährlich das Mardi Grass Festival stattfindet, bei dem die Einheimischen Gras legalisieren wollen, wollten wir da natürlich hin. Katha kam am Samstag morgen auch noch nach Byron und zusammen mit Janina und einem Schweden mit Auto düsten wir dann nach Nimbin, wo wir das Wochenende verbrachten und lustigerweise Jan und Susi aus meiner und Katha's Anfangsgruppe UND Lars und Ali au Janinas und meiner Stufe getroffen haben :) Ein paar bekannte Gesichter aus Griffith habe ich auch gesehen! Es war eine lustige Zeit in einem lustigen Ort mit einer lustigen Parade – mehr sage ich dazu nicht ;)

 

Zurück in Byron wurde weitergefeiert und ich hab zum Glück meine Freunde aus Coffs Harbour nochmal getroffen, von denen ich ja keine Fotos mehr hatte. Elena kam schon am Freitag vor Nimbin an und obwohl Tobi und Hansi eigentlich in Coffs Harbour arbeiten wollten, haben sie sich dazu entschlossen noch bis nach Byron Bay nachzukommen. Im Gegensatz zu Port Macquarie hat Byron Bay einen ziemlich schönen Leuchtturm! Und hier hat es Katha und mir sogar zum Sonnenaufgang gereicht, dessen Spitze zu erklimmen. Durch die leider viel zu oft vorhandenen Wolken wurde dieser Sonnenaufgang recht genial! Und mit dem Leuchtturm waren wir gleichzeitig auch am östlichsten Punkt Australiens. Dann kam zum Glück noch die Sonne raus und wir konnten ab und zu an den Strand. Janina verschwand, Pia kam und ich verschwand. Diese Rottweiler können sich einfach nicht entscheiden! Auch wenn ich in Byron Bay Jahre bleiben könnte, musste ich leider am 9. Mai diesen genialen Ort verlassen.

30April
2013

Speicherkartenprobleme

Am gleichen Tag ging dann auch schon mein zweiter Greyhound nach Coffs Harbour. Noch an der Bushaltestelle hab ich zwei Münchener getroffen (Tobi und Hansi), mit denen ich im Shuttlebus zum Hostel noch auf Elena aus Köln gestoßen bin. Wir entschlossen uns dazu, einen Goon zu kaufen und hatten einen lustigen Abend (bis der Goon leer war). Danach sind wir verzweifelt, jeder eine Tasse in der Hand, durch Coffs Harbour gelaufen, um einen noch offenen Bottleshop zu finden. Der Abend endete aber letztendlich mit einer verschwendeten Stunde Goonsuche und es ging nüchtern ins Bett, aus dem ich auch früh wieder raus bin, weil ich den botanischen Garten sehen wollte. Sehr sehenswert! Es gab auch verschiedene Regenwälder mit Palmen :) Außerdem wollte ich noch auf eine der beiden Halbinseln am Hafen laufen. Die Aussicht war richtig schön und ich habe VIELE Fotos gemacht. Auf einmal kam dann in meiner Kamera wie aus heiterem Himmel der Hinweis: 'Bitte Speicherkarte einlegen'. Nach tausendmaligem Einlegen kam dann der Hinweis 'Speicherkarte muss formatiert werden', worauf alle Dateien gelöscht werden würden. Zum Glück habe ich bis Coffs Harbour alle Bilder gerettet!! Mal schauen, ob sich die Bilder retten lassen, wenn ich zurück bin, und sonst geht die Welt auch nicht unter!

Dennoch ein paar Bilder, die ich mit meiner 3,2 Megapixelkamera gemacht habe: (folgen später)

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